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1798

1798 - 1798

Französische Truppen dringen in die Schweiz ein und bringen die alte föderalistische Ordnung der Eidgenossen zum Einsturz. Der Thurgau, von 1460 bis dahin eine Gemeine Herrschaft, wird ein freier Kanton. Die Zeit der Gerichtsherren ist vorbei. Die Stadt Konstanz als Gerichtsherrin über Scherzingen, die Klosterfrauen von Münsterlingen als Gerichtsherrinnen über Landschlacht verlieren ihre hoheitlichen Rechte. In Münsterlingen wird eine Abteilung französischer Soldaten einquartiert, Offiziere und Gemeine und eine Anzahl Berittene.

Die thurgauische Regierung verfügt, dass die Klöster im Kanton Güter weder verkaufen noch erwerben dürfen. Gleichzeitig wird die Aufnahme neuer Novizen untersagt.

Joseph Anderwert, Oberamtmann des Klosters Münsterlingen und Sekretär des Gerichtsherrenstandes, wird Mitglied der Regierung der Helvetischen Republik. Er ist von 1798 bis 1802 in verschiedenen Ämtern tätig, als Grosser Rat, als Gesetzgebender Rat, als Senator und als Mitglied der Tagsatzung.

Die Evangelischen in Scherzingen und Bottighofen verweigern dem Pfarrer seinen Lohn mit der Begründung, es müsse jetzt niemand mehr Abgaben entrichten. Bis 1804 erhält der Pfarrer weder einen Lohn noch Naturalvergütungen.

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